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Freitag, 19. November 2010

Bücher, Bücher, Bücher

Was bietet ein Schulbuch im Vergleich zu zwanzig verschiedenen Büchern zu einem Thema? 

Das Schulbuch wählt Thema und Umfang für die Schüler aus, fragt nicht nach Interesse und individuellem Lernstand. Forschen kann man in einem Schulbuch nicht. Und auf „kindgerechte“ Aufmachung verzichten die meisten Schüler gern, wenn es darum geht, in ein Thema richtig einzusteigen. Sie wollen groß sein, groß wie die Forscher. Sie nehmen ihr (selbstgewähltes) Thema ernst und wollen auch „ernsthafte“ Bücher. Dabei eignen sie sich in ihrer Themenarbeit oft Wissen an, das weit über den Wissensstand des Lehrers hinausgeht - wenn sie dürfen.

Schatztruhe zum Geschichten schreiben

Die Schatztruhe liefert Erzählanlässe, später auch Schreibanlässe. 
Eine schöne Truhe ist mit „Schätzen“, mit „geheimnisvollen Gegenständen“ gefüllt: z.B. Spiegelkugel, Tuch, Regenmacher, Urlaubssouvenirs, einem goldenen Tannenzapfen, goldenen (goldlackierten) Nüssen im Samtsäckchen, Edelsteinen, Messing-Kerzenhalter, „Aladins Wunderlampe“, einer Piraten-Schatzkarte, einem Stadtplan, einem Fläschchen mit „Gift“ (Öl und mit Tinte gefärbtes Wasser, Totenkopfaufkleber),... Die Schätze können von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden (falls von den Kindern erlaubt...).
Geschichten können wunderbar geschrieben werden mithilfe der "Sterntabelle". Manche Kinder schreiben ein ganzes Buch. Diese Geschichten können fotokopiert bzw. korrekt abgeschrieben/abgetippt in einem Klassen-Ordner allen zum lesen zur Verfügung gestellt werden.

Sandtablett

Das Sandtablett ist ein Tablett mit etwas höherem Rand, welches ca. 1 cm hoch mit Quarzsand gefüllt ist. Das Kind schreibt mit dem Finger in den Sand und ebnet die Sandoberfläche danach durch schnelles hin- und herbewegen des Tabletts oder verteilt den Sand mit einem länglichen Stück Holz.

Montag, 20. September 2010

Bunte Perlen zum Schulstart!

Als Perlenkette oder Armband (doppelt, aus Blumendraht) ist eine Rechenkette doch besonders schön und motivierend. Ziel ist dabei, vom Zählen zum Rechnen zu kommen.

Dazu ziehen die Kinder unregelmäßig bunte Perlen auf: maximal vier einer Farbe hintereinander (da das Gehirn bis zu vier als Einheit auf einen Blick erkennen kann) und fangen dann irgendwo an der Kette zu rechnen an: 1 + 3 sind 4, + 2 sind 6, + 4 sind 10, + 1 sind 11,... Wenn das geübt ist, geht man schneller voran: drei, fünf, neun, elf, vierzehn, sechzehn,... Jeden Tag ein paar Minuten, immer mal zwischendurch. Wichtig ist, dass es eine „Endloskette“ ist, damit die Kettenaufgabe nicht immer am selben Punkt startet.

Viel Spaß!